Häufig gestellte Fragen...


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Ich oder mein Angehöriger benötigen dringend ihre Hilfe. Eine Pflegeeinstufung liegt aber noch nicht vor und wissen nicht, ob wir einen Anspruch haben. Was ist zu tun?

Am besten, Sie vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin mit uns, da wir mit unserer jahrelangen Erfahrung recht sicher einschätzen können, ob die Voraussetzungen für eine Pflegeeinstufung vorliegen. Wir können dann in Absprache mit ihnen und Ihren Angehörigen die Pflegeeinsätze darauf abstimmen. Den entsprechenden Pflegeantrag begleiten wir und füllen mit Ihnen das Antragsformular aus und senden dieses dann an die Pflegekasse. Wir informieren Sie gerne über weitere Möglichkeiten der eventuellen Kostenübernahme anderer Kostenträger (z.B. Krankenkasse = SGB V oder das Sozialamt = BSHG). Je nach Antragslage werden Sie, bis entsprechende Genehmigungen vorliegen, finanziell in Vorleistung treten müssen. Wir können die notwendige Versorgung sofort aufnehmen.

Wie lange dauert es von der Antragstellung bis zur Einstufung?

Das ist von Pflegekasse zu Pflegekasse verschieden. Grundsätzlich sollte man schon einige Wochen Geduld haben. Derzeit dauert es ca. 4-6 Wochen bis eine Begutachtung von der Kasse, bzw. einem beauftragten Institut, durchgeführt wird. Nach der Begutachtung kann es nochmals ca. 4 Wochen dauern, bis Sie die Einstufung mit der Post zugestellt bekommen. Sofern eine Pflegestufe bewilligt wird, wird das Pflegegeld (Übernahme der Pflege durch einen Angehörigen, Bekannten, ...) oder die Sachleistung (Übernahme der Pflege durch einen Pflegedienst) auch rückwirkend ab Antragstellung bewilligt.

Wer bezahlt in der Übergangszeit die Einsätze des Pflegedienstes?

pflegemobil Volker Münnekehoff geht zunächst in Vorleistung. Sofern am Ende des ersten Leistungsmonats noch kein Nachweis einer Pflegestufe vorliegt, erhalten Sie zunächst eine Privatrechnung von uns, die Sie, sobald die Pflegestufe genehmigt ist, bei Ihrer Pflegekasse bis zum jeweiligen Höchstbetrag zur Erstattung einreichen können.

Ich habe eine Pflegestufe erhalten. Diese deckt aber nicht die Kosten für die gewünschten Leistungen. Wer bezahlt die Mehrkosten?

Auch wenn die soziale Pflegeversicherung eine deutliche Verbesserung zu früher darstellt, deckt sie nicht immer alle Kosten für den Versicherten ab. Wir beraten Sie gerne dahingehend, welche Leistungen Sie mit Ihrer Pflegestufe finanzieren können, ohne eine Zuzahlung leisten zu müssen. Wir ermitteln mit Ihnen gemeinsam, welche Leistungen und Hilfen von z.B. Angehörigen und Bekannten übernommen werden können. Ansonsten sind Mehrkosten von Ihnen privat zu tragen. Es besteht die Möglichkeit, den eventuellen Mehrbedarf an Leistungen über das Sozialamt finanzieren zu lassen. Hierzu muss ein entsprechender Antrag gestellt werden bei dem wir Ihnen gerne behilflich sind. Ob Sie zuzahlen müssen, erfahren Sie bei uns bevor wir die Leistung erbringen. Somit wissen Sie immer über die tatsächlichen Kosten Bescheid.

Ich habe eine Pflegestufe erhalten. Diese deckt die Kosten für die gewünschte Leistungen. Was ist, wenn ich weniger Leistungen in Anspruch nehme?

Sofern der zur Verfügung stehende Betrag im Rahmen der Pflegestufe nicht ausgeschöpft wird, erstattet die Pflegekasse in einem Umrechnungsverfahren das anteilige Pflegegeld (variable Kombileistung). Sie haben daneben die Möglichkeit, sich auf die Ausschöpfung eines bestimmten Prozentsatzes der Sachleistung (d.h. Leistungen durch den Pflegedienst) und der Geldleistung (d.h. Pflegegeld) festzulegen. Dieses nennt man dann eine Kombileistung. Das nicht in Anspruch genommene Pflegegeld wird dann anteilig ausgezahlt. Auf diese Weise kann man professionelle Hilfe durch pflegemobil Volker Münnekehoff in Anspruch nehmen und unter Umständen weitere Hilfskräfte bezahlen. Am Ende eines Abrechnungsmonats erhalten Sie im Folgemonat immer eine Kopie unserer Pflegekassenrechnung und können so noch besser einschätzen, welchen Restbetrag Sie noch von der Pflegekasse zu erwarten haben.

Mein Antrag auf eine Pflegestufe wurde abgelehnt. Was ist zu tun?

Sollte Ihr Antrag nicht genehmigt werden, bzw. eine in unseren Augen zu niedrige Pflegestufe erfolgen, so unterstützen wir Sie gerne dabei, einen Widerspruch einzulegen. Wir haben allerdings in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit den Einstufungen des MDK gemacht, die fast alle der Einschätzung des Pflegepersonals folgten. Bei der Begutachtung ist im Übrigen meist eine Pflegefachkraft von uns zugegen. Wir müssen allerdings darauf hinweisen, dass im Falle einer endgültigen Ablehnung die bisher entstandenen Kosten an den Klienten privat berechnet werden müssen.

Brauchen Sie einen Haus- oder Wohnungschlüssel von mir?

Wenn Sie alleinstehend sind und die Türe nicht selbständig öffnen können, ist dies unumgänglich. Aber auch wenn Sie mobil sind, kann es im Notfall wichtig sein, dass die Schwester oder der Pfleger die Wohnung öffnen kann, auch wenn der Patient beispielsweise gestürzt ist. Die Notwendigkeit einer Schlüsselaushändigung muss aber individuell geklärt werden.

Werden Wohnungs- und Haustürschlüssel sicher verwahrt?

Wir wissen, dass viele unserer Neukunden Bedenken haben, Haustürschlüssel abzugeben. Wir nehmen diese Sorge sehr ernst und haben alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Die Schlüssel werden bei uns in einem abschließbaren Sicherheitsschrank (Safe) verwahrt und sind grundsätzlich nur mit Codierung gekennzeichnet – so können sie von Unbefugten nicht mit einem Namen oder einer Adresse in Verbindung gebracht werden. Weiterhin sind wir natürlich gegen Schlüsselverlust versichert, so dass im Falle des Verlustes Ihre Schließanlage auf unsere Kosten ausgetauscht würde.

Ich beziehe Pflegegeld und muss nun einen Überprüfungseinsatz nachweisen – was muss ich tun?

Überprüfungseinsätze nach § 37 SGB XI kann jeder zugelassene Pflegedienst durchführen. Sie dienen der Qualitätssicherung und der Beratung von pflegenden Angehörigen. Bei Pflegestufe I und II muss dies alle 6 Monate, bei Pflegestufe III alle 3 Monate unaufgefordert der Krankenkasse nachgewiesen werden, sonst droht Leistungskürzung oder sogar Streichung. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Dieser Einsatz kann vom Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse abgerechnet werden (Ausnahme Privatversicherte). Die Einsatzkosten werden nicht vom Pflegegeld abgezogen, sondern zusätzlich bezahlt. Wenn Sie es wünschen, erinnern wir Sie automatisch rechtzeitig an den jeweils nächsten Termin.

Meine Tochter, Sohn, Nachbarin..., die mich betreut, macht Urlaub – was kann ich tun?

Stellen Sie einen Antrag auf Verhinderungspflege, oder noch einfacher, lassen Sie uns das machen. Für den Ersatz von Pflegepersonen (wegen Urlaub, Krankheit etc.) stehen jedem Pflegebedürftigen Mittel bis zu € 1.550 (Sachleistung) im Jahr auf Antrag zur Verfügung. Damit lassen sich die Kosten für einen Pflegedienst oder aber teilweise die Kosten für eine stationäre Unterbringung (Kurzzeitpflege) decken.

Kann ich jederzeit Ihre Dienste abbestellen oder gibt es Kündigungsfristen?

Sie können bei uns jederzeit die Pflege abbestellen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen. Es gibt für den Klienten gemäß Gesetz keine Kündigungsfristen. Wer sollte denn jemanden dazu zwingen können, Leute in das Haus zu lassen, die man gar nicht rein lassen will?

Erhalte ich bei Ihnen einen Pflegevertrag?

Alle Klienten erhalten einen Pflegevertrag, aus dem die vereinbarten Leistungen und die Preise hervorgehen. Diesen Pflegevertrag senden wir in Kopie an Ihre Pflegekasse, so dass auch diese über die vereinbarten Leistungen informiert ist.

Ich möchte am liebsten nur bestimmtes (z.B. gleichgeschlechtliches) Pflegepersonal – geht das?

Wir versuchen, das Mögliche zu erreichen, können es aber nicht garantieren. Weil unsere Pflegekräfte, auch mal frei haben, in den Urlaub fahren oder (selten) auch mal krank werden, können sie nicht immer eingesetzt werden. Wenn Sie aber jemanden besonders mögen, freuen wir uns und versuchen die Pflegekraft so oft es geht bei Ihnen einzusetzen. Selbstverständlich sieht unsere Langfristplanung immer eine möglichst gleichbleibende Besetzung vor.

Ich brauche Pflegehilfsmittel (Krankenbett, Badewannenlifter etc.), können Sie mir helfen?

Wir besorgen Ihnen alle genehmigungsfähigen Hilfsmittel in kürzester Zeit. Wir bestellen die Rezepte beim Hausarzt und schauen, welches Sanitätshaus liefern kann. Für Notfälle haben wir auch immer Hilfsmittel (Inkontinenzartikel, Rollstuhl, etc.) in unserem Bestand, so dass wir Sie im Einzelfall auch direkt ausstatten können. Für unsere Kunden besorgen wir, wenn gewünscht, selbstverständlich auch alle Medikamente aus der Apotheke.

Ich brauche Essen auf Rädern – bekomme ich das von Ihnen?

Wir kümmern uns für Sie darum. Weil wir unsere Pflegekunden unabhängig beraten wollen, haben wir auch keinen Kooperationsvertrag mit irgendeinem Anbieter. Wenn Sie an Essen auf Rädern Interesse haben, sorgen wir dafür, dass Sie von verschiedenen Anbietern (kostenlose) Probemenüs erhalten und dann selbst wählen. Manchmal gibt es in bestimmten Stadtvierteln Metzgereien, die die Nachbarschaft mit sehr hochwertigen und abwechslungsreichen Mahlzeiten beliefern. Wir versuchen all dies in Betracht zu ziehen und unsere Pflegekunden so gut wie möglich zu beraten.

Eigentlich brauche ich nur eine Hauswirtschaftskraft, keine Pflege – können Sie das machen?

Wir sind ein ambulanter Pflegedienst und bieten für unsere Pflegekunden die hauswirtschaftliche Versorgung nur im Rahmen der Pflege an. Als Einzelleistung erbringen wir die hauswirtschaftliche Versorgung nicht. Ganz abgesehen davon ist eine selbstbeschaffte Reinigungskraft, die mit Hilfe einer Geldleistung bezahlt wird, meistens günstiger.

Ich pflege meinen Angehörigen selbst – können Sie mich anleiten (Injektionen etc.)?

Gerne. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir kommen auch gerne zu Ihnen. Unter bestimmten Umständen werden die Kosten von den Kranken- und Pflegekassen übernommen.

Ich brauche schnell Hilfe – wie lange dauert es, bis Sie kommen können?

Es ist zwar besser, wenn wir 24 Stunden zum Einplanen Zeit haben, aber wenn es mal schnell gehen muss (Notfall), können wir deutlich schneller bei Ihnen sein. Rufen Sie uns einfach an.

Ich lege großen Wert auf Pünktlichkeit – können Sie das garantieren?

Wir glauben, dass ein Pflegedienst unmöglich auf die Minute genau vor Ort sein kann, wenn er auf die Bedürfnisse seiner Klienten wirklich eingeht. Ein Pflegeeinsatz lässt sich nur bedingt planen. Manchmal geht es einem Pflegekunden nicht gut und die Pflegekraft muss sich länger um ihn kümmern. Wir haben den Anspruch, jedem Klienten die Zeit zuzusprechen, die er braucht (im Rahmen des wirtschaftlich Machbaren). Wir wollen nicht, dass die Pflegekräfte von einem zum nächsten Einsatz hetzen und dadurch Unruhe und Stress ins Haus bringen. Wir erbitten uns deshalb grundsätzlich einen Spielraum von ca. +/- 15 Minuten. Sollte trotzdem mal etwas dazwischen kommen (Verkehrsunfall, Notfall, Wintereinbruch etc.) werden unsere Kunden selbstverständlich informiert.

Was ist, wenn ich / mein Angehöriger nachts Hilfe benötigt? Wer trägt die Kosten dieses Einsatzes?

Sollte es sich um einen pflegerischen Notfall handeln, rufen Sie einfach unsere 24 Stunden Rufbereitschaft an. Bei medizinischen Notfällen (Herzinfarkt, Atemnot etc.) sollten Sie allerdings den Notarzt verständigen. Wenn Sie sich unsicher sind, rufen Sie uns an und wir veranlassen alle notwendigen Maßnahmen. Die Kosten werden entsprechend der vertraglich vereinbarten Höhe von Ihnen übernommen.

Ich habe eine Frage, die hier nicht aufgeführt ist – was nun?

Ganz einfach... rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Frage. Wir werden versuchen, sie umgehend zu beantworten. Alternativ finden Sie im Menüpunkt Kontaktdaten weitere Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten.